Wehmingen 2009

Auch dieses Jahr wollten Vic und ich das Trabitreffen in Wehmingen besuchen. Gesagt, getan. Leider konnten die anderen Zweetaktheizer aus verschiedenen Gründen nicht mit uns fahren. Dies sollte Vic und mich aber nicht abhalten. 

Kurz vor unserer Abfahrt aus Hildesheim bekam ich Zweifel, ob es sich überhaupt lohnt zu fahren. Es schüttete nämlich aus Eimern. Der Himmel sah ein wenig nach Weltuntergang aus.  Da ich als erfahrener Camper, Katastrophenschützer, Überlebensexperte usw. solche Witterungsumstände als Herausforderung verstehe, konnte uns nichts abhalten. 

Die Vic meinte unterwegs, mit einem nie enden wollenden Optimismus: „Du weist doch, wenn Engel reisen“. Sie sollte Recht behalten. Je näher wir Wehmingen kamen, desto mehr kam die Sonne zum Vorschein. Nach den knapp 30 Km kamen wir auch in Wehmingen bei bestem Wetter an.  

Als wir auf das Gelände des Straßenbahnmuseums fuhren wurden wir persönlich von Andy begrüßt ( der Veranstalter ). Er erinnerte sich noch an uns vom letzten Jahr und berichtete, dass vor wenigen Minuten noch ein Unwetter über das Gelände fegte.

Nach kurzem Smalltalk reihten wir uns in die ausgestellten Ostfahrzeuge ein. 

Dann begann die obligatorische Fahrzeugschau, leider waren nicht so viele Fahrzeuge wie letztes Jahr zu bewundern. Und die Zweiradfraktion fehlte bis auf wenige Ausnahmen völlig. Aber bei dem Shitwetter konnte man das Niemandem verübeln. 

Dieses Jahr haben Vic und ich auch das kleine Museum mit besichtigt. Es lohnt sich auf jeden Fall, es ist mit viel Liebe eingerichtet und bietet allerlei Informationen über historische Straßenbahnen. Nach der Besichtigung trafen wir wider Erwarten den Yeti und schlenderten mit ihm über den Platz um zu fachsimpeln. 

Natürlich machten wir auch eine Rundfahrt mit der Straßenbahn. Das lege ich jedem ans Herz der einmal das Museum besichtigt. Der Begriff Holzklasse bekommt eine ganz neue Bedeutung ( unter „Videos“  könnt ihr euch ein Bild davon machen). 

Danach war dann auch der Zeitpunkt für unsere Heimreise angebrochen. Ich verspürte noch die Nachwirkungen eines am Vortag besuchten Konzertes, ja, man wird älter. 

Wir werden, wenn es möglich ist, auch nächstes Jahr wieder vorbeischauen. Die familiäre Atmosphäre und der Veranstaltungsort sind immer einen Besuch wert. 

PS: Wir hatten während unserer Besuchszeit bestes Wetter mit Sonne ohne Regen. Als wir zu Hause angekommen sind verdunkelte sich der Himmel und es endete wie es begann, es schüttete aus Eimern. „Wenn Engel Reisen !“  

 

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